Dortmund, 12. Januar 2019

Mitternacht gab es ein Ständchen, von Profis. Besser hätten das die Wise Guys selbst auch nicht gekonnt. Das Geburtstagskind heißt Mercan und hat den Abend im Taranta Babu organisiert. Ein besonderer Abend, in jeder Hinsicht. Manchmal fügt es sich einfach, dass Ort, Zeit und Ereignisse wie füreinander geschaffen sind. Continue reading „Dortmund, 12. Januar 2019“

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Hamburg, 11. Januar 2019

Wieder ein Hörsaal und wieder ein, nun ja, eher schleppendes Gespräch. Das war schon in Marburg so und dann auch in Kassel. Der Weg zum Publikum ist weit in solchen Räumen, zumal wenn es wie in Hamburg eine Art Podest gibt. Die Architektur lässt keinen Zweifel: Da vorn sitzt die Weisheit, und weiter hinten hat man gefälligst mitzuschreiben. Continue reading „Hamburg, 11. Januar 2019“

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Hildesheim, 10. Januar 2019

Blumen zur Begrüßung. Ein schöner Strauß, mit dem wir später Antonia eine Freude machen können, unserer Gastgeberin, und der jetzt ein wenig Farbe in den Raum bringt. Auf dem Weg in die Volkshochschule sind wir am Dom vorbeigekommen. Die Glocken waren so laut, dass man sein eigenes Wort nicht verstanden hat. Ein Zeichen, gewiss. In Hildesheim hat der Herr das Sagen. Noch. Continue reading „Hildesheim, 10. Januar 2019“

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Regensburg, 9. Januar 2019

Wir sind mit Alexa gekommen, sagt Kerem. Verhaltenes Lachen im Saal. Egal. Kapitalismus, so oder so. Der Zug von München heißt Alex, ist privat und war eiskalt. Hab das schon gemeldet, sagt die Schaffnerin. Na fein. Vielleicht geht morgen dann sogar die Toilette. Continue reading „Regensburg, 9. Januar 2019“

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Weihnachtsbilanz

Das Buch sei ein „monologisches Medium“, hat Hans Magnus Enzensberger vor einem halben Jahrhundert in seinem „Baukasten zu einer Theorie der Medien“ behauptet. „Produzent“ und „Leser isoliert“, „Feedback und Wechselwirkung“ äußerst begrenzt, die einmal gedruckte Auflage „unbelehrbar“. Wie gesagt: Das war vor einem halben Jahrhundert. Unsere Lesetour ein Monolog? Alles, nur das nicht. Event, Gespräch, Aktivismus und – Dankbarkeit, vor allem von unserer Seite. Continue reading „Weihnachtsbilanz“

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Hanau, 7. Dezember 2018

Schön, diese Metzgerei, sagt Kerem, und die Leute lachen. Knapp vorbei ist auch daneben. Kulturzentrum Metzgerstraße Acht. Einst das Moulin Rouge von Hanau. Ein Striplokal, besetzt vor mehr als 30 Jahren, und jetzt nicht mehr wegzudenken aus dem Milieu, das sich auch für die Kurdinnen interessiert. Continue reading „Hanau, 7. Dezember 2018“

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Lübeck, 10. Oktober 2018

Mit den Erwartungen ist das so eine Sache. Eigentlich war die Lesung in Lübeck geplatzt. Eine Woche vor dem Termin, einfach so. Also auf die Schnelle Ersatz suchen. Nicht umsonst nach Norden reisen. Und dann das. Ein feiner Raum im Solizentrum (eher was für Punkbands oder Partys ohne Band), rappelvoll. 50 Menschen, die eine Stunde andächtig lauschen und dann fragen, zweifeln, diskutieren. Continue reading „Lübeck, 10. Oktober 2018“

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Göttingen, 4. Oktober 2018

Die Stadt empfängt uns mit einem Orhan-Pamuk-Plakat (Göttinger Literaturherbst) und einem ultrabreiten Radweg. Wow. Ein paar Schritte weiter wartet Michael Sulies in der verdi-Geschäftsstelle. Sulies ist im örtlichen Rosa-Luxemburg-Club aktiv. Eine mittelgroße Koalition, zusammengebracht durch ein Buch über die Kurden, für das sich hier und heute knapp 30 Menschen interessieren. Continue reading „Göttingen, 4. Oktober 2018“

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Fellbach, 27. September 2018

Erwartet waren 15, gekommen sind 30. Fellbach, letzter Ort der viertägigen Baden-Württemberg-Tour. Dieter Keller, Einlader und örtlicher Vorsitzender der Deutschen Kommunistischen Partei, ist erfreut. Selbst „Die Linke“ hat ihren Stammtisch nach hinten verlegt und lauscht gespannt. Den griechischen Wirt der „Rose“ freut es auch: Umsatz, den Kurden sei Dank. Das Publikum ist älter, so wie in Schorndorf. Nur ein Kurde, aus Dersim, ist da. Er hat es aus der Zeitung erfahren. Continue reading „Fellbach, 27. September 2018“

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Tübingen, 26. September 2018

Der Verlag hat es wahrscheinlich geahnt. Tübingen, die Universität und die Kurden: Das passt nicht recht zusammen. Der Hörsaal ist jedenfalls viel zu groß für 45 Menschen. Ein paar Bücher hätten wir sicher trotzdem verkaufen können. Hoffentlich eine Ausnahme, diese Versand-Panne. Continue reading „Tübingen, 26. September 2018“

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